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Pressemitteilungen Datum
 
Wechsel im Amt der Pressesprecherin des Landgerichts Baden-Baden 07.05.2021

Pressemitteilung vom 07.05.2021

 
Ab Mai 2021 ist Vorsitzende Richterin am Landgericht Annette Zeller neue Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landgerichts Baden-Baden.

Richterin am Landgericht Katrin Flum wird als stellvertretende Pressesprecherin weiterhin für die Pressearbeit zuständig sein.

 
Vorsitzende Richterin am Landgericht Annette Zeller hat zum 01.05.2021 den Vorsitz der Zivilkammer III des Landgerichts Baden-Baden, die insbesondere für Bau- und Pressesachen zuständig ist, übernommen. Zuletzt war sie seit 2016 als Pressesprecherin am Oberlandesgericht Karlsruhe für die Zivilsenate in Freiburg und als Richterin am Oberlandesgericht bei den Zivilsenaten in Freiburg tätig. Bis zum Jahr 2016 war sie bereits langjährige Pressesprecherin des Landgerichts Baden-Baden.

 

Die Pressestelle des Landgerichts Baden-Baden ist für Medienanfragen wie folgt erreichbar:

pressestelle@lgbaden-baden.justiz.bwl.de

Telefon: 07221/685-325

 

 

 
 
Verfahren wegen sexuellen Übergriffs in Tateinheit mit Körperverletzung 27.11.2020
Das Landgericht Baden-Baden (2. Strafkammer) hat einen 70-jährigen Mann wegen sexuellen Übergriffs in Tateinheit mit Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten verurteilt. Die Vollstreckung wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Sommer 2018 eine damals 20-jährige Frau gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihm vornehmen ließ. Zudem zwang er ihr einen Zungenkuss auf.
Die Tat fand auf der Rückbank eines Transporters statt, welcher von der Frau des Angeklagten, die Fahrdienste für körperlich und geistig behinderte junge Menschen erbrachte, gefahren wurde. Die Aussage der Geschädigten, die unter kognitiven Einschränkungen leidet, erfolgte in einem Nebenraum und wurde per Video in den Sitzungssaal übertragen. Während der zweitägigen Hauptverhandlung wurden mehrere Zeugen vernommen und erstattete eine Sachverständige ein aussagepsychologisches Gutachten.
Die Kammer blieb mit der Strafhöhe 4 Monate unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die ebenfalls eine Aussetzung zur Bewährung beantragt hatte. Der Verteidiger hatte auf Freispruch plädiert.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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